Gauss hat nicht viele Werke veröffentlicht, dafür aber bedeutende. Sie waren bahnbrechend für die heutige Mathematik, aber auch für die Astronomie. Seine wichtigsten Werke sind:

  • 1799: Doktorarbeit über den Fundamentalsatz der Algebra
  • 1801: Disquisitiones Arithmeticae (Untersuchungen über höhere Arithmetik)
  • 1809: Theoria Motus Corporum Coelestium in sectionibus conicis solem ambientium (Theorie der Bewegung der Himmelskörper)
  • 1827: Disquisitiones generales circa superficies curvas (Allgemeine Untersuchung über krumme Flächen)
  • 1843/44: Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Geodäsie, Teil 1
  • 1846/47: Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Geodäsie, Teil 2
Ausserdem wurden nach Gauss auch die Gausssche Glockenkurve und das Gausssche Eliminationsverfahren benannt. Teilweise wurden auch seine Ideen für das Gauss-Krüger-Koordninatensystem übernommen.

Gauss hat auch das bis damals grösste Dreieck vermessen: Hoher Hagen (508 m ü. NN), Brocken (1142 m ü. NN) und Inselberg (915 m ü. NN). Bei seiner Abmessung des Königreichs Hannover wurden in nur 25 Jahren 2.600 trigonometrische Punkte eingemessen.